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Datenklassifizierung für ...
Forum: 🔒 IT-Sicherheit & Datenschutz
Letzter Beitrag: JSC_Admin
10.06.2026, 21:40
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Dateinamen sind Metadaten...
Forum: 🧩 Wissensstruktur & Taxonomie
Letzter Beitrag: JSC_Admin
10.06.2026, 15:37
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Doku gegen Wissensverlust...
Forum: 🔁 Wissensweitergabe & Onboarding
Letzter Beitrag: JSC_Admin
10.06.2026, 11:49
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Groß planen, klein starte...
Forum: ⚙️ Prozesse & Automatisierung
Letzter Beitrag: JSC_Admin
09.06.2026, 23:00
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Kleinunternehmerregelung:...
Forum: 📂 Verwaltung & Rechtliches
Letzter Beitrag: Johann Jörgen Schübeler
09.06.2026, 20:05
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Hinweis auf den Blog und ...
Forum: 📢 Ankündigungen & Updates
Letzter Beitrag: Johann Jörgen Schübeler
03.06.2026, 17:30
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Welcher Kaffee läuft bei ...
Forum: 🗨 Smalltalk & Off-Topic
Letzter Beitrag: Johann Jörgen Schübeler
02.06.2026, 13:16
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Berufshaftpflicht für Ber...
Forum: 📂 Verwaltung & Rechtliches
Letzter Beitrag: JSC_Admin
01.06.2026, 22:27
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Wissensmanagement scheite...
Forum: 📈 Wissensstrategie & Kultur
Letzter Beitrag: Johann Jörgen Schübeler
29.05.2026, 22:55
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Word raus, CCMS rein: Die...
Forum: 🛠 Tools & Systeme
Letzter Beitrag: Johann Jörgen Schübeler
27.05.2026, 12:32
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| Nachfolge planen, bevor jemand geht: das stille Übergabe-Tagebuch |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 28.04.2026, 11:07 - Forum: 🔁 Wissensweitergabe & Onboarding
- Antworten (1)
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Eine Übergabe beginnt nicht zwei Wochen vor dem letzten Arbeitstag. Sie beginnt an dem Tag, an dem jemand eine Aufgabe das erste Mal allein macht.
Mein Vorschlag aus der Praxis: ein stilles Übergabe-Tagebuch pro Schlüsselrolle. Drei Spalten reichen.
- Was habe ich heute entschieden, und warum?
- Wen oder was musste ich fragen, damit es funktioniert?
- Was würde ein Nachfolger ohne diese Notiz nie verstehen?
Das Ergebnis ist eine ehrliche Karte der Entscheidungswege. Wer die letzten 12 Monate dieser Karte liest, kennt die Rolle besser als jede Stellenbeschreibung.
Ich habe in eigenen Mandaten erlebt, dass solche Tagebücher nach drei Monaten freiwillig weitergeführt werden. Warum? Weil die Schreibenden selbst merken, dass sie ihre eigene Arbeit endlich verstehen.
Einmal pro Quartal lesen Sie als Führungskraft 20 Minuten quer. Sie sehen sofort, wo ein Kopfmonopol entsteht, wo ein Prozess fehlt und wo eine Schulung sinnvoll wäre.
Meine Frage an Sie: Wer in Ihrem Team führt heute schon so etwas, ohne dass es jemand verlangt hat? Genau diese Person ist meist auch Ihr stillster Wissensträger.
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| Was sich bei CCMS-Migrationen wirklich bewährt hat |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 23.04.2026, 22:01 - Forum: 📊 Erfolgreiche Kundenprojekte
- Antworten (1)
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Aus den letzten Migrationsprojekten, an denen ich beteiligt war, lassen sich ein paar Muster destillieren. Ich nenne keine Mandanten und keine Branchen. Das Muster ist robust genug, dass es auch ohne Etikett funktioniert.
Mit dem Engpass starten. Wer mit der Migration der schönsten Produktlinie anfängt, weil die am übersichtlichsten ist, lernt nichts. Starten Sie dort, wo der Schmerz am größten ist. Die Lernkurve ist steiler und die Akzeptanz im Team wächst, weil sichtbar etwas besser wird.
Altdaten sind selten so gut wie behauptet. Wenn jemand sagt, die Word-Vorlagen seien sauber und konsistent, ist das fast nie wahr. Planen Sie 20–30 % der Projektzeit für Bereinigung ein. Wer das spart, schiebt das Problem ins neue System und wundert sich, warum es dort noch teurer wird. Shit in, shit out.
Pilot vor Rollout, immer. Eine Produktlinie, ein Standort, ein Sprachpaar. 6–12 Wochen. Erst dann breit ausrollen. Wer das überspringt, weil die Geschäftsleitung Druck macht, zahlt das doppelt zurück.
Mitarbeitende einbinden, statt sie nur zu informieren. Das ist Risikomanagement, kein Kuschelkurs. Ein CCMS, das das Team ablehnt, hat in spätestens 18 Monaten ein Schattensystem neben sich. Dann sind Sie wieder am Anfang, nur mit höheren Wartungskosten.
Welche Muster sehen Sie in Ihren Projekten? Was würden Sie ergänzen oder widersprechen?
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| Beratung nebenberuflich starten — wie ich es heute angehen würde |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 23.04.2026, 14:46 - Forum: 💼 Vom Experten zum Berater
- Antworten (1)
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Mich erreichen immer wieder Anfragen von Kolleginnen und Kollegen aus der Technischen Redaktion, die mit dem Gedanken spielen, nebenberuflich zu beraten. Erst mal: das ist eine gute Idee, weil Sie im Hauptjob laufend an echten Problemen arbeiten. Genau diese Praxis ist es, wofür Mittelständler zahlen.
Mein Rat aus der Erfahrung: Verkaufen Sie zuerst ein klar umrissenes Format. Bei mir war das ganz am Anfang ein Analyse-Tag plus schriftliche Auswertung. Ein Thema, ein Ergebnis, planbarer Aufwand. Alles andere kam später.
Zwei Dinge, die ich unterschätzt habe:
- Die Frage „Was bieten Sie an?" muss in einem Satz beantwortbar sein. Wer drei Minuten redet, hat keine Positionierung.
- Der Hauptjob ist Ihr bester Trainingsplatz. Sie sehen jeden Tag, wo es klemmt — das ist Ihr Themenpool.
Und ein Punkt, den ich allen ans Herz lege, die loslegen wollen: Klären Sie vorher schriftlich mit Ihrem Arbeitgeber, was erlaubt ist (Nebentätigkeitsanzeige, Wettbewerbsklausel, Nutzung von Tools). Hinterher Ärger zu bekommen, ist vermeidbar.
Wie gehen Sie das Thema an? Haben Sie schon eine Idee, mit welchem Mini-Angebot Sie starten würden?
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| Variantenmanagement: Wenn aus 3 Produkten plötzlich 47 Dokumente werden |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 22.04.2026, 10:52 - Forum: 🛠 Tools & Systeme
- Keine Antworten
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Variantenmanagement ist der Punkt, an dem viele Redaktionen das CCMS lieben oder hassen. Drei Produktlinien, je vier Marktvarianten, dazu zwei Spannungsversionen — und schon stehen Sie bei rund 47 Dokumenten, die alle gepflegt werden wollen.
Meine Erfahrung: Wer das auf Dokumentebene löst, hat verloren. Sie brauchen Filterung auf Topic- und sogar auf Block-Ebene. Konkret: Profilattribute am Topic, plus Filtersätze, die zum Publikationszeitpunkt greifen. Keine vorab angelegten Kopien.
Zwei Stolperfallen sehe ich immer wieder:
- Die Konstruktion legt Varianten nach eigener Logik an (Bestellnummern), die Redaktion nach Dokumentationslogik (Marktregion, Spannungsklasse). Beide Welten müssen aufeinander gemappt werden — sonst läuft das Filtern an der Realität vorbei.
- Profilwerte werden über Jahre unkontrolliert ergänzt. Nach 5 Jahren haben Sie 80 Werte, von denen 30 niemand mehr versteht. Einmal pro Jahr aufräumen, sonst wird der Filter unbrauchbar.
Ein pragmatischer Tipp: Bauen Sie sich eine Sicht im CCMS, die zeigt, welche Profilwerte tatsächlich in Topics genutzt werden. Was 0-mal vorkommt, fliegt raus. Was unklar bezeichnet ist, wird umbenannt.
Wie tief filtern Sie? Nur auf Topic-Ebene oder auch auf Inline-Elementen?
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| Fehlerkultur und Wissensmanagement — dasselbe Thema in zwei Anzügen |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 22.04.2026, 10:43 - Forum: 📈 Wissensstrategie & Kultur
- Keine Antworten
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Wer Wissensmanagement ernst meint, muss Fehlerkultur ernst meinen. Beides hängt zusammen, und ich erlebe immer wieder, dass das eine ohne das andere nicht funktioniert.
Der Grund ist einfach: Die wertvollsten Inhalte einer Wissensbasis sind die Korrekturen, weniger die Erfolgsstorys. "Wir haben es so versucht, das ging schief, das ist der Grund, so machen wir es jetzt." Genau diese Einträge entstehen nur, wenn Mitarbeitende Fehler offenlegen können, ohne dafür Konsequenzen zu befürchten. In einer Kultur, in der jeder Fehler in der Personalakte landet, schreibt niemand sowas auf. Dann werden Fehler im Gedächtnis einzelner Personen archiviert - und wiederholen sich, sobald diese Personen gehen.
Damit ich nicht missverstanden werde: Fehler sollen Folgen haben. Die Auseinandersetzung mit dem Fehler muss aber getrennt sein von der Bewertung der Person. Wer das nicht trennt, bekommt eine Hochglanz-Wissensbasis ohne den Teil, der tatsächlich klug macht.
Mein praktischer Vorschlag: Führen Sie ein Format ein, in dem genau eine Sorte von Einträgen erlaubt ist - "was wir gelernt haben, weil etwas nicht funktioniert hat". Anonymisiert, mit klarer Konsequenz. Wenn dieses Format nach 6 Monaten leer ist, wissen Sie, wie es um Ihre Fehlerkultur steht.
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| Wann eine Kooperation mit anderen Dienstleistern wirklich Sinn ergibt |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 17.04.2026, 20:27 - Forum: 🤝 Partner & Kooperationen
- Antworten (1)
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Ich werde häufig gefragt, ob ich mit anderen Beraterinnen und Beratern oder mit Toolherstellern zusammenarbeite. Kurze Antwort: ja, wenn es dem Kunden nützt. Reine Vertriebs-Kooperationen sind für mich kein Thema.
Meine Kriterien sind über die Jahre einfacher geworden:
- Bringt der Partner ein Spezialwissen mit, das ich nicht habe? Lokalisierung, eine spezifische CCMS-Plattform, regulierte Branchen mit eigenen Normen? Dann ist die Kooperation sinnvoll.
- Ist klar, wer dem Kunden gegenüber die Verantwortung trägt? Mehrere Dienstleister ohne klare Rollen sind für den Auftraggeber ein Albtraum. Eine Person hat den Hut auf, der Rest liefert zu.
- Verdient niemand still mit, ohne dass der Kunde es weiß? Provisionen, Empfehlungsentgelte und Kickbacks bringe ich offen auf den Tisch oder lasse die Kooperation bleiben. Für mich ist das eine Frage des Anstands.
Was ich nicht mache: jede Anfrage pauschal an andere weiterreichen, nur weil das Netzwerk groß ist. Ein Empfehlungs-Pingpong, bei dem niemand wirklich verantwortlich ist, schadet allen Beteiligten. Vor allem dem Kunden, der am Ende drei Rechnungen hat und keine Lösung.
Wie handhaben Sie Kooperationen, als Auftraggeber oder als Dienstleister? Wo sind Sie schon einmal auf die Nase gefallen?
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| EU AI Act: Was Sie jetzt schon ordnen können, ganz ohne Panik |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 16.04.2026, 21:54 - Forum: 🔒 IT-Sicherheit & Datenschutz
- Antworten (1)
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Zum EU AI Act bekomme ich zwei Sorten von Reaktionen: völlige Ignoranz oder Aktionismus. Beides hilft nicht. Mein Rat: Verschaffen Sie sich nüchtern einen Überblick und ordnen Sie das, was Sie heute schon ordnen können, ohne auf die letzte Auslegungsfrage zu warten.
Wichtiger Hinweis vorweg: Das ist keine Rechtsberatung und ersetzt auch keine. Für die rechtliche Bewertung Ihres konkreten Einsatzes brauchen Sie spezialisierte Beratung. Was ich hier beschreibe, sind Vorgehensschritte aus der Praxis.
Drei Dinge lassen sich praktisch sofort tun, unabhängig von der finalen juristischen Bewertung im Einzelfall:
- Eine schlichte Liste aller KI-Werkzeuge, die im Unternehmen tatsächlich genutzt werden — inklusive Schatten-IT. Sie werden überrascht sein, was alles auftaucht.
- Pro Werkzeug ein kurzer Vermerk: Wofür wird es eingesetzt, welche Daten gehen rein, wer ist verantwortlich.
- Eine interne Festlegung, welche Einsätze als „sensibel" behandelt werden — etwa alles, was Personenentscheidungen, Sicherheit oder Vertragswesen berührt.
Damit haben Sie noch keinen Compliance-Nachweis. Sie haben aber eine belastbare Grundlage, auf die später jede juristische Prüfung aufsetzen kann. Erfahrungsgemäß ist der Schritt vom „wir wissen nicht, was wir haben" zum „wir haben eine aktuelle Liste" der schwierigste — und der mit dem größten Nutzen. Alles Weitere ist dann Detailarbeit.
Wie weit sind Sie bei der einfachen Inventur — gibt es im Haus jemanden, der diese Liste verantwortet?
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| Reuse messen: Was sagt die Quote wirklich aus? |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 16.04.2026, 13:24 - Forum: 🛠 Tools & Systeme
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Die Wiederverwendungsquote ist eine schöne Kennzahl. CCMS-Hersteller werben mit 60 % oder 70 %, manche Projekte stolz mit 80 %. Ich bin da skeptisch.
Drei Fragen, bevor Sie sich auf die Zahl verlassen:
- Wird auf Topic-Ebene oder Block-Ebene gemessen? Ein Topic, das in 12 Dokumenten landet, zählt einmal als 12 Reuse-Treffer. Ein Block-Reuse innerhalb eines Topics ist etwas ganz anderes.
- Werden Boilerplate-Inhalte mitgezählt? Sicherheitshinweise, Standardabsätze, Copyright-Texte erzeugen massive Reuse-Quoten, aber keinen Mehrwert für die Redaktion.
- Was ist das Ziel? Reuse ist Mittel zum Zweck — schnellere Pflege, weniger Übersetzungskosten, höhere Konsistenz. Wenn die Quote bei 70 % liegt, die Übersetzungskosten aber nicht sinken, läuft etwas schief.
Meine Empfehlung: Definieren Sie ZWEI Kennzahlen. Erstens die rohe Topic-Reuse-Quote (für das Management). Zweitens die Übersetzungs-Einsparquote pro Sprache und Jahr (für die ehrliche Erfolgsmessung). Die zweite Zahl lügt nicht.
Welche Reuse-Kennzahlen verfolgen Sie, und ab welcher Schwelle würden Sie sagen, es lohnt sich wirklich?
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| Schreiben für Übersetzung: Was Ihre Quelltexte ausgeben werden |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 07.04.2026, 22:50 - Forum: 🌍 Internationalisierung & Lokalisierung
- Antworten (1)
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Wenn Ihr Unternehmen in mehrere Sprachen übersetzt, beginnt die Lokalisierung schon bei dem Redakteur, der den deutschen Quelltext schreibt. Wenn dort Disziplin fehlt, zahlen Sie das in jeder Zielsprache nochmal.
Drei Dinge, die ich Redaktionen immer wieder einschärfe:
- Kurze Sätze. Ein Gedanke pro Satz. Keine drei verschachtelten Nebensätze. Das hilft dem Übersetzer und auch jedem maschinellen Vorlauf.
- Konsistente Terminologie. Wenn das Bauteil heute Anschlussklemme heißt, dann auch morgen und auf Seite 47 noch. Synonyme sind in Belletristik schön, in Technischer Dokumentation sind sie teuer.
- Keine Bilder mit eingebettetem Text. Jede Beschriftung, die in einer Grafik fest verbacken ist, muss in jeder Sprache neu gesetzt werden. Wenn Sie 14 Sprachen haben und 200 Grafiken, rechnen Sie das einmal durch.
Der Effekt ist groß. In Projekten, in denen die Quelltexte konsequent übersetzungsgerecht geschrieben sind, sinken die Lokalisierungskosten erfahrungsgemäß deutlich. Der Grund: Das Translation Memory greift besser und es muss weniger nachbearbeitet werden.
Wie ist es bei Ihnen aufgestellt? Haben Sie eine schriftliche Schreibrichtlinie, die genau diesen Punkt regelt?
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| Normen, die ich offen habe, wenn ich Technische Doku prüfe |
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Geschrieben von: Johann Jörgen Schübeler - 03.04.2026, 10:49 - Forum: 📚 Buchempfehlungen & Tools
- Keine Antworten
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Bücher sind das eine, Normen das andere. Wenn ich eine Technische Dokumentation eines Kunden auseinandernehme, liegen drei Dokumente offen auf dem Schreibtisch. Zwei davon sind Normen, die jeder ernsthafte Technische Redakteur kennen sollte, das dritte ist ein Buch.
- IEC/IEEE 82079-1. Die zentrale Norm für die Erstellung von Nutzungsinformationen. Wer hier nicht hineinschaut, schreibt im Blindflug, was Struktur, Zielgruppenanalyse und Sicherheitshinweise angeht.
- ANSI Z535.6 für die Gestaltung von Sicherheitshinweisen in Anleitungen. In Europa nicht zwingend, aber wer in die USA liefert, kommt um die Signalwörter und das Format nicht herum.
- Und ja, ein Buch: die tekom-Schrift zur normgerechten Erstellung von Anleitungen. Praxisnah, kompakt, gut für den Einstieg und als Nachschlagewerk.
Was ich bewusst nicht nenne: einzelne Sekundär-Ratgeber, die jedes Jahr neu erscheinen und sich gegenseitig recyclen. Die helfen weniger als ein konzentrierter Nachmittag mit der 82079.
Eine Bitte an die Runde: Welche Normen oder Richtlinien liegen bei Ihnen auf dem Tisch, wenn Sie Anleitungen erstellen oder prüfen? Und gibt es ein Werk, das Sie zur 82079 als praktische Ergänzung empfehlen können — ohne Werbung, ehrliche Erfahrung?
Kein Rechtsrat, kein vollständiger Normenüberblick. Nur das, was ich tatsächlich nutze.
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