16.09.2025, 23:15
Maschinelle Übersetzung wird in vielen Häusern eingeführt und dann wundert man sich, dass die Ergebnisse schwanken. Meist liegt es an etwas anderem als der Engine: Niemand hat entschieden, was hinter der MÜ passieren soll.
Ich unterscheide hart zwischen zwei Welten:
Wer beides mischt, bekommt das Schlechteste aus beiden Welten: zu teuer für den internen Gebrauch, zu unsauber für den externen Auftritt.
Mein Tipp aus der Praxis: Legen Sie pro Dokumenttyp fest, welches Niveau gefordert ist, und schreiben Sie das in die Auftragsbeschreibung an den Dienstleister. "Bitte übersetzen" ist keine Auftragsbeschreibung. "Full Post-Editing nach ISO 18587, Terminologie X verbindlich" schon.
Und bitte: Sicherheitsrelevante Inhalte und Warnhinweise gehen nie in Light. Da sehe ich Engine plus Light-Editing als nicht ausreichend.
Hinweis: Das ersetzt keine rechtliche Beratung im Einzelfall.
Wie haben Sie das in Ihrem Haus geregelt, einheitlich oder von Fall zu Fall?
Ich unterscheide hart zwischen zwei Welten:
- Light Post-Editing: Sinn muss stimmen, grobe Fehler raus, Stil egal. Geeignet für interne Dokumente, Wissensbasen, Tickets, Recherchezwecke.
- Full Post-Editing: Lesefluss, Terminologie, Konsistenz, rechtliche Korrektheit. Pflicht bei allem, was an den Markt geht, überall, wo Sicherheit oder Haftung im Spiel ist.
Wer beides mischt, bekommt das Schlechteste aus beiden Welten: zu teuer für den internen Gebrauch, zu unsauber für den externen Auftritt.
Mein Tipp aus der Praxis: Legen Sie pro Dokumenttyp fest, welches Niveau gefordert ist, und schreiben Sie das in die Auftragsbeschreibung an den Dienstleister. "Bitte übersetzen" ist keine Auftragsbeschreibung. "Full Post-Editing nach ISO 18587, Terminologie X verbindlich" schon.
Und bitte: Sicherheitsrelevante Inhalte und Warnhinweise gehen nie in Light. Da sehe ich Engine plus Light-Editing als nicht ausreichend.
Hinweis: Das ersetzt keine rechtliche Beratung im Einzelfall.
Wie haben Sie das in Ihrem Haus geregelt, einheitlich oder von Fall zu Fall?
