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MÜ und Post-Editing: light oder full, das ist die eigentliche Frage - Druckversion +- Forum von Schübeler Consulting (https://forum.schuebeler-consulting.de) +-- Forum: 🧩 Technische Kommunikation (https://forum.schuebeler-consulting.de/forum-11.html) +--- Forum: 🌍 Internationalisierung & Lokalisierung (https://forum.schuebeler-consulting.de/forum-14.html) +--- Thema: MÜ und Post-Editing: light oder full, das ist die eigentliche Frage (/thread-64.html) |
MÜ und Post-Editing: light oder full, das ist die eigentliche Frage - Johann Jörgen Schübeler - 16.09.2025 Maschinelle Übersetzung wird in vielen Häusern eingeführt und dann wundert man sich, dass die Ergebnisse schwanken. Meist liegt es an etwas anderem als der Engine: Niemand hat entschieden, was hinter der MÜ passieren soll. Ich unterscheide hart zwischen zwei Welten:
Wer beides mischt, bekommt das Schlechteste aus beiden Welten: zu teuer für den internen Gebrauch, zu unsauber für den externen Auftritt. Mein Tipp aus der Praxis: Legen Sie pro Dokumenttyp fest, welches Niveau gefordert ist, und schreiben Sie das in die Auftragsbeschreibung an den Dienstleister. "Bitte übersetzen" ist keine Auftragsbeschreibung. "Full Post-Editing nach ISO 18587, Terminologie X verbindlich" schon. Und bitte: Sicherheitsrelevante Inhalte und Warnhinweise gehen nie in Light. Da sehe ich Engine plus Light-Editing als nicht ausreichend. Hinweis: Das ersetzt keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Wie haben Sie das in Ihrem Haus geregelt, einheitlich oder von Fall zu Fall? RE: MÜ und Post-Editing: light oder full, das ist die eigentliche Frage - JSC_Admin - 27.09.2025 Sehr guter Punkt mit der Auftragsbeschreibung. Was bei uns half: die Kategorien einmal im Redaktionsleitfaden festhalten und dann an den Dokumenttyp koppeln, nicht an die Tagesform des Projektleiters. Das hat die Reibung mit dem LSP deutlich reduziert. |