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Verständlich schreiben — Hamburger Verständlichkeitsmodell als Dauerbrenner
#1
Ein Buch, das ich seit Jahren immer wieder in die Hand nehme, ist „Sich verständlich ausdrücken" von Schulz von Thun, Langer und Tausch. Es ist nicht neu, kommt aber für unsere Branche wirklich auf den Punkt.

Die Grundidee — die vier Verständlichkeitsdimensionen Einfachheit, Gliederung, Kürze und anregende Zusätze — ist seit Jahrzehnten brauchbar. Ich nutze sie regelmäßig, um Texte und Anleitungen einzusortieren. Als Checkliste im Kopf, nicht als Punkteschema.

Warum ich das immer wieder empfehle:
  • Es ist konkret. Sie können einen Text sofort daran prüfen.
  • Es liefert eine gemeinsame Sprache im Team. „Der Text ist zu wenig gegliedert" ist deutlich brauchbarer als „liest sich komisch".
  • Es funktioniert für Anleitungen, Marketing-Texte, Mails an Kunden — überall, wo verstanden werden soll, was Sie sagen.

Einige Inhalte würde ich heute anders gewichten, klar. Für ein Buch, das so lange im Regal stehen kann, ist das eine sehr kleine Schwäche.

Welches Buch zur Verständlichkeit oder zum Schreiben hat Ihre Arbeit am stärksten verändert?
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#2
Ergänzend: Wer im technischen Umfeld unterwegs ist, sollte sich daneben mit den einschlägigen Normen befassen — insbesondere DIN EN IEC/IEEE 82079-1 zur Erstellung von Nutzungsinformationen. Das ist kein Buch, das man liest wie einen Roman, aber wer mit Anleitungen arbeitet, kommt daran nicht vorbei. Ich habe in den letzten Jahren keinen Kundenfall gehabt, in dem die Norm nicht irgendwann auf dem Tisch lag.
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#3
Kleiner Forenhinweis: Bitte bei Buchtipps nur Werke nennen, die Sie selbst gelesen haben. Wenn Sie eine Empfehlung aus zweiter Hand teilen möchten, kennzeichnen Sie das bitte entsprechend. So bleibt das Board für alle eine verlässliche Quelle.
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