13.03.2026, 18:51
Ich werde regelmäßig gefragt, wie man ein Erstgespräch vorbereitet. Meine Antwort enttäuscht meistens, weil sie unspektakulär ist: Bringen Sie das Problem mit. Eine ausformulierte Lösung brauche ich nicht.
Konkret hilft mir Folgendes, damit die 60 Minuten nicht im luftleeren Raum hängenbleiben:
Was Sie sich sparen können: ein 40-seitiges Lastenheft, einen Business Case oder eine fertige Toolauswahl. Wenn Sie das schon haben, brauchen Sie mich vermutlich gar nicht.
Meine Erfahrung ist: Die ersten 20 Minuten gehen oft drauf, um zu verstehen, ob das genannte Problem überhaupt das eigentliche Problem ist. Sehr oft ist es das nicht. Das ist kein Vorwurf, das ist normal. Wer mitten im Engpass sitzt, sieht ihn schlecht.
Wie haben Sie Ihr letztes Erstgespräch mit einem externen Dienstleister vorbereitet? Was hat gefehlt, was war zu viel?
Konkret hilft mir Folgendes, damit die 60 Minuten nicht im luftleeren Raum hängenbleiben:
- Eine ehrliche Beschreibung des aktuellen Zustands. Wer macht was, womit, in welcher Reihenfolge? Auch wenn es chaotisch ist.
- Zahlen, die Sie sowieso haben. Anzahl der Dokumente pro Jahr, Anzahl der Mitarbeitenden im Bereich, ungefähre Anzahl der Sprachen.
- Eine Liste der Tools, die im Einsatz sind. Word, Excel, ein PIM, ein CCMS, irgendwo eine SharePoint-Liste. Alles relevant.
- Wer im Unternehmen leidet unter der aktuellen Situation. Das ist die wichtigste Frage. Wenn niemand leidet, gibt es auch keinen Veränderungsdruck.
Was Sie sich sparen können: ein 40-seitiges Lastenheft, einen Business Case oder eine fertige Toolauswahl. Wenn Sie das schon haben, brauchen Sie mich vermutlich gar nicht.
Meine Erfahrung ist: Die ersten 20 Minuten gehen oft drauf, um zu verstehen, ob das genannte Problem überhaupt das eigentliche Problem ist. Sehr oft ist es das nicht. Das ist kein Vorwurf, das ist normal. Wer mitten im Engpass sitzt, sieht ihn schlecht.
Wie haben Sie Ihr letztes Erstgespräch mit einem externen Dienstleister vorbereitet? Was hat gefehlt, was war zu viel?
