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Was Sie zum Erstgespräch mitbringen sollten (und was nicht) - Johann Jörgen Schübeler - 13.03.2026 Ich werde regelmäßig gefragt, wie man ein Erstgespräch vorbereitet. Meine Antwort enttäuscht meistens, weil sie unspektakulär ist: Bringen Sie das Problem mit. Eine ausformulierte Lösung brauche ich nicht. Konkret hilft mir Folgendes, damit die 60 Minuten nicht im luftleeren Raum hängenbleiben:
Was Sie sich sparen können: ein 40-seitiges Lastenheft, einen Business Case oder eine fertige Toolauswahl. Wenn Sie das schon haben, brauchen Sie mich vermutlich gar nicht. Meine Erfahrung ist: Die ersten 20 Minuten gehen oft drauf, um zu verstehen, ob das genannte Problem überhaupt das eigentliche Problem ist. Sehr oft ist es das nicht. Das ist kein Vorwurf, das ist normal. Wer mitten im Engpass sitzt, sieht ihn schlecht. Wie haben Sie Ihr letztes Erstgespräch mit einem externen Dienstleister vorbereitet? Was hat gefehlt, was war zu viel? RE: Was Sie zum Erstgespräch mitbringen sollten (und was nicht) - JSC_Admin - 22.03.2026 Kleiner Forenhinweis: Wer hier konkrete Beispiele teilen möchte, gerne anonymisiert. Firmennamen bitte schwärzen, Branche und Größenordnung reichen völlig aus. Das Forum ist öffentlich, das sollte man im Hinterkopf behalten. RE: Was Sie zum Erstgespräch mitbringen sollten (und was nicht) - Johann Jörgen Schübeler - 26.03.2026 Noch ein Punkt, der mir bei den letzten Gesprächen aufgefallen ist: Wer das Erstgespräch alleine führt, obwohl später drei Abteilungen am Projekt hängen, baut sich selbst eine Stolperfalle. Holen Sie eine Person aus dem operativen Geschäft dazu. Sie muss nichts entscheiden, sie soll für die Realitätsprüfung da sein. Das spart später Wochen. |