15.07.2025, 17:34
Ein Muster, das ich immer wieder sehe: Redaktion und IT reden in Digitalisierungsprojekten zu spät miteinander. Die Redaktion plant ein neues Redaktionssystem, holt sich Angebote, der Geschäftsführer nickt — und dann erfährt die IT zwei Wochen vor Vertragsunterschrift davon. Ergebnis: Bremse. Zu Recht.
Ich empfehle, die IT spätestens beim zweiten Termin mit am Tisch zu haben. Als Mitplaner, nicht erst als Genehmigungsinstanz am Ende. Konkret geht es um drei Dinge:
Meine Erfahrung: Wenn die IT von Anfang an mitdenkt, wird der Projektplan realistischer und 4–6 Wochen länger. Das fühlt sich erstmal schlechter an. In Wahrheit ist es der einzige Weg, der hält.
Wie ist das bei Ihnen — werden Digitalisierungsprojekte gemeinsam gestartet oder läuft die IT hinterher?
Ich empfehle, die IT spätestens beim zweiten Termin mit am Tisch zu haben. Als Mitplaner, nicht erst als Genehmigungsinstanz am Ende. Konkret geht es um drei Dinge:
- Wo läuft das System (on-prem, Cloud, hybrid)? Gibt es eine Cloud-Strategie?
- Welche Schnittstellen zu ERP, PIM, DAM, Helpdesk braucht die Redaktion wirklich — und welche wären "nice to have"?
- Wer ist im Betrieb verantwortlich? Updates, Backups, Useranlage — das ist Arbeit, die nach Go-Live anfällt.
Meine Erfahrung: Wenn die IT von Anfang an mitdenkt, wird der Projektplan realistischer und 4–6 Wochen länger. Das fühlt sich erstmal schlechter an. In Wahrheit ist es der einzige Weg, der hält.
Wie ist das bei Ihnen — werden Digitalisierungsprojekte gemeinsam gestartet oder läuft die IT hinterher?
