17.04.2026, 20:27
Ich werde häufig gefragt, ob ich mit anderen Beraterinnen und Beratern oder mit Toolherstellern zusammenarbeite. Kurze Antwort: ja, wenn es dem Kunden nützt. Reine Vertriebs-Kooperationen sind für mich kein Thema.
Meine Kriterien sind über die Jahre einfacher geworden:
Was ich nicht mache: jede Anfrage pauschal an andere weiterreichen, nur weil das Netzwerk groß ist. Ein Empfehlungs-Pingpong, bei dem niemand wirklich verantwortlich ist, schadet allen Beteiligten. Vor allem dem Kunden, der am Ende drei Rechnungen hat und keine Lösung.
Wie handhaben Sie Kooperationen, als Auftraggeber oder als Dienstleister? Wo sind Sie schon einmal auf die Nase gefallen?
Meine Kriterien sind über die Jahre einfacher geworden:
- Bringt der Partner ein Spezialwissen mit, das ich nicht habe? Lokalisierung, eine spezifische CCMS-Plattform, regulierte Branchen mit eigenen Normen? Dann ist die Kooperation sinnvoll.
- Ist klar, wer dem Kunden gegenüber die Verantwortung trägt? Mehrere Dienstleister ohne klare Rollen sind für den Auftraggeber ein Albtraum. Eine Person hat den Hut auf, der Rest liefert zu.
- Verdient niemand still mit, ohne dass der Kunde es weiß? Provisionen, Empfehlungsentgelte und Kickbacks bringe ich offen auf den Tisch oder lasse die Kooperation bleiben. Für mich ist das eine Frage des Anstands.
Was ich nicht mache: jede Anfrage pauschal an andere weiterreichen, nur weil das Netzwerk groß ist. Ein Empfehlungs-Pingpong, bei dem niemand wirklich verantwortlich ist, schadet allen Beteiligten. Vor allem dem Kunden, der am Ende drei Rechnungen hat und keine Lösung.
Wie handhaben Sie Kooperationen, als Auftraggeber oder als Dienstleister? Wo sind Sie schon einmal auf die Nase gefallen?
