23.12.2025, 18:17
Ich sehe immer wieder Metadaten-Schemata mit 25 Pflichtfeldern pro Dokument. Das Ergebnis ist berechenbar: Die ersten zwei Wochen wird gepflegt, danach klicken die Mitarbeitenden sich durch die Felder mit Default-Werten, und der Datenbestand wird wertlos.
Mein Vorgehen: Jedes Metadatum muss eine konkrete Frage beantworten, die jemand sich in den nächsten 12 Monaten stellen wird. "Wer hat zuletzt geändert" - ja, das kommt automatisch. "Für welches Produkt gültig" - ja, danach wird gefiltert. "Sprache der Quelldatei" - vielleicht, wenn Sie wirklich übersetzen. "Schwierigkeitsgrad 1 bis 5" - meistens irrelevant, weil niemand danach sucht.
Größter Hebel in der Praxis: 5 bis 7 Pflichtfelder, der Rest optional. Und alle Pflichtfelder müssen aus einer geschlossenen Liste auswählbar sein. Sobald Freitext ins Spiel kommt, haben Sie nach zwei Jahren 14 Schreibweisen für dieselbe Sache und können die Filterung vergessen.
Frage in die Runde: Wie haben Sie es geschafft, alte Bestände auf ein neues Metadaten-Schema zu heben, ohne dass jemand 6 Monate lang nur klassifiziert? Mich interessieren auch halbautomatische Ansätze.
Mein Vorgehen: Jedes Metadatum muss eine konkrete Frage beantworten, die jemand sich in den nächsten 12 Monaten stellen wird. "Wer hat zuletzt geändert" - ja, das kommt automatisch. "Für welches Produkt gültig" - ja, danach wird gefiltert. "Sprache der Quelldatei" - vielleicht, wenn Sie wirklich übersetzen. "Schwierigkeitsgrad 1 bis 5" - meistens irrelevant, weil niemand danach sucht.
Größter Hebel in der Praxis: 5 bis 7 Pflichtfelder, der Rest optional. Und alle Pflichtfelder müssen aus einer geschlossenen Liste auswählbar sein. Sobald Freitext ins Spiel kommt, haben Sie nach zwei Jahren 14 Schreibweisen für dieselbe Sache und können die Filterung vergessen.
Frage in die Runde: Wie haben Sie es geschafft, alte Bestände auf ein neues Metadaten-Schema zu heben, ohne dass jemand 6 Monate lang nur klassifiziert? Mich interessieren auch halbautomatische Ansätze.
