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Single-Source-Publishing: Wo der Output meistens scheitert
#1
Single-Source-Publishing ist eines der Hauptargumente für ein CCMS. Eine Quelle, viele Kanäle. Online-Hilfe, PDF, Print, Content-Delivery-Portal, alles aus demselben Topic.

In der Theorie. In der Praxis sehe ich oft, dass die PDF-Ausgabe nach zwei Jahren immer noch handnachbearbeitet wird. Manchmal eine halbe Stunde, manchmal einen halben Tag pro Dokument. Das frisst genau den Vorteil auf, den Sie eigentlich kaufen wollten.

Woran liegt das? Meistens an drei Dingen:
  • Das Layout im Print-Output wurde nicht zu Ende konfiguriert. Der Implementierer hat die Online-Ausgabe überzeugend hinbekommen, für PDF reichte das Budget nicht mehr.
  • Die Autoren schreiben unbewusst output-spezifisch. Sie sehen die PDF im Kopf und formulieren Sätze, die in der Online-Hilfe komisch wirken. Oder umgekehrt.
  • Es gibt keine klaren Regeln, was wo erscheint. Conditional Text wird ad hoc gesetzt, und keiner blickt nach einem Jahr noch durch.

Wenn Sie gerade in der Einführungsphase sind: Investieren Sie in den schwierigsten Output zuerst. Wenn das PDF sauber rausfällt, fällt der Rest meistens auch. Andersherum klappt das selten.

Was ist bei Ihnen aktuell der Output, der am meisten Nacharbeit braucht?
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Single-Source-Publishing: Wo der Output meistens scheitert - von Johann Jörgen Schübeler - 01.09.2025, 21:39

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