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Selbstzweifel vor dem ersten Mandat: was bei mir wirklich geholfen hat
#1
Ich kenne kaum jemanden, der sein erstes Mandat ohne Bauchschmerzen unterschrieben hat. Ich auch nicht. Das hier hat mir damals geholfen, und ich gebe es heute weiter, wenn mich Kollegen fragen.

Erstens: Sie werden nie das Gefühl haben, dass Sie 'soweit' sind. Wer auf dieses Gefühl wartet, wartet ewig. Ich habe meinen ersten bezahlten Auftrag angenommen, als ich mich noch unsicher gefühlt habe, und genau dieser Auftrag hat mich kompetent gemacht.

Zweitens: trennen Sie zwei Dinge. Fachliche Unsicherheit ist real und gehört ernst genommen. Das Hochstapler-Gefühl ist meistens reine Selbstwahrnehmung und verschwindet, sobald Sie liefern. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie gerade fühlen, fragen Sie einen ehrlichen Kollegen, kein Coaching-Buch.

Drittens: machen Sie das erste Mandat klein. Statt 30 Tage Transformation lieber 2 Tage Analyse mit konkretem Ergebnis. Damit gewinnen Sie Referenz, Lernkurve und Selbstvertrauen, ohne sich zu übernehmen.

Viertens: ein Mentor ist Gold wert. Jemand, der schon länger draußen ist, mit dem Sie schwierige Situationen vorab durchsprechen können. Bei mir war das jahrelang ein älterer Kollege, der mit 'Ach Quatsch' meine größten Sorgen weggewischt hat. Hat oft gestimmt.

An die, die schon länger dabei sind: was war Ihr Trick, um die ersten Wochen durchzuhalten?
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Selbstzweifel vor dem ersten Mandat: was bei mir wirklich geholfen hat - von Johann Jörgen Schübeler - 16.03.2026, 14:33

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