24.02.2026, 12:17
Viele Unternehmen pflegen "Englisch" als eine Sprache. Aus Kostengründen verständlich, in der Praxis oft ein Problem.
Ein Beispiel, das jeder kennt: "first floor". Im amerikanischen Englisch das Erdgeschoss, im britischen die erste Etage. In einer Wegbeschreibung in einem Werk für beide Märkte ist das nicht lustig. Solche Beispiele gibt es zu Daten, Maßeinheiten, Stromspannungen, juristischen Begriffen und sogar zu Höflichkeitsformen.
Was ich Kunden empfehle:
Das Gleiche gilt für Spanisch (Spanien vs. Lateinamerika) und Portugiesisch (Portugal vs. Brasilien). Wer das ignoriert, riskiert, dass die Texte im Zielmarkt als unprofessionell wahrgenommen werden, selbst wenn sie grammatikalisch korrekt sind.
Mein Punkt: Sprachvarianten sind eine Produktentscheidung. Das gehört nicht zur Übersetzungsentscheidung. Sie gehören ins Marketing- und Produktmanagement-Gespräch, nicht in den LSP-Backoffice.
Wie handhaben Sie das, eine Sprache oder mehrere Varianten?
Ein Beispiel, das jeder kennt: "first floor". Im amerikanischen Englisch das Erdgeschoss, im britischen die erste Etage. In einer Wegbeschreibung in einem Werk für beide Märkte ist das nicht lustig. Solche Beispiele gibt es zu Daten, Maßeinheiten, Stromspannungen, juristischen Begriffen und sogar zu Höflichkeitsformen.
Was ich Kunden empfehle:
- Früh entscheiden, ob Sie ein neutrales internationales Englisch fahren oder bewusst Varianten pflegen. Beides ist legitim, gemischt ist es nicht.
- Wenn neutral: einen Stil-Guide festlegen, der typische Fallen explizit regelt (Datumsformat, Maßeinheiten, Begriffe wie elevator/lift, color/colour).
- Wenn Varianten: dann auch in der Quelle entsprechend trennen, im TM trennen und im Review trennen. Sonst pflegen Sie de facto Chaos.
Das Gleiche gilt für Spanisch (Spanien vs. Lateinamerika) und Portugiesisch (Portugal vs. Brasilien). Wer das ignoriert, riskiert, dass die Texte im Zielmarkt als unprofessionell wahrgenommen werden, selbst wenn sie grammatikalisch korrekt sind.
Mein Punkt: Sprachvarianten sind eine Produktentscheidung. Das gehört nicht zur Übersetzungsentscheidung. Sie gehören ins Marketing- und Produktmanagement-Gespräch, nicht in den LSP-Backoffice.
Wie handhaben Sie das, eine Sprache oder mehrere Varianten?
