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		<title><![CDATA[Forum von Schübeler Consulting - 📂 Verwaltung & Rechtliches ]]></title>
		<link>https://forum.schuebeler-consulting.de/</link>
		<description><![CDATA[Forum von Schübeler Consulting - https://forum.schuebeler-consulting.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 18:01:24 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Kleinunternehmerregelung: warum ich sie für viele Berater für eine Falle halte]]></title>
			<link>https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-102.html</link>
			<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 19:05:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.schuebeler-consulting.de/member.php?action=profile&uid=2">Johann Jörgen Schübeler</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-102.html</guid>
			<description><![CDATA[Ich werde oft gefragt, ob man als Berater mit Kleinunternehmerregelung nach Paragraf 19 UStG starten soll. Meine persönliche Einschätzung, ausdrücklich keine Steuerberatung: für die meisten ist es eine Falle.<br />
<br />
Der Grund ist einfach. Beratungsleistungen gehen überwiegend an Geschäftskunden. Die ziehen die Umsatzsteuer als Vorsteuer ohnehin ab, für sie macht es preislich keinen Unterschied, ob Sie 19 % ausweisen oder nicht. Sie selbst können bei der Kleinunternehmerregelung keine Vorsteuer ziehen. Ein Berater hat Anschaffungen: Laptop, Softwarelizenzen, Reisen, Steuerberaterhonorar, Versicherungen. Da kommt schnell ein vierstelliger Betrag pro Jahr zusammen, den Sie verschenken.<br />
<br />
Dazu kommt der psychologische Punkt. Eine Rechnung ohne Umsatzsteuer wirkt im B2B-Umfeld halbprofessionell. Manche Einkäufer fragen nach.<br />
<br />
Sinnvoll finde ich die Kleinunternehmerregelung dort, wo die Zielgruppe Privatkunden sind oder das Geschäft klar Liebhaberei mit niedrigem Umsatz bleibt. Für eine ernsthafte Berater-Nebentätigkeit mit B2B-Fokus rate ich davon ab.<br />
<br />
Das ist meine Sicht aus der Praxis und ersetzt keinen Steuerrat. Klären Sie das mit einer Steuerberatung, bevor Sie sich festlegen — die Wahl bindet Sie eine Weile.<br />
<br />
Wie ist Ihre Erfahrung? Wer hat mit oder ohne Kleinunternehmerregelung gestartet und es später bereut oder gut gefunden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich werde oft gefragt, ob man als Berater mit Kleinunternehmerregelung nach Paragraf 19 UStG starten soll. Meine persönliche Einschätzung, ausdrücklich keine Steuerberatung: für die meisten ist es eine Falle.<br />
<br />
Der Grund ist einfach. Beratungsleistungen gehen überwiegend an Geschäftskunden. Die ziehen die Umsatzsteuer als Vorsteuer ohnehin ab, für sie macht es preislich keinen Unterschied, ob Sie 19 % ausweisen oder nicht. Sie selbst können bei der Kleinunternehmerregelung keine Vorsteuer ziehen. Ein Berater hat Anschaffungen: Laptop, Softwarelizenzen, Reisen, Steuerberaterhonorar, Versicherungen. Da kommt schnell ein vierstelliger Betrag pro Jahr zusammen, den Sie verschenken.<br />
<br />
Dazu kommt der psychologische Punkt. Eine Rechnung ohne Umsatzsteuer wirkt im B2B-Umfeld halbprofessionell. Manche Einkäufer fragen nach.<br />
<br />
Sinnvoll finde ich die Kleinunternehmerregelung dort, wo die Zielgruppe Privatkunden sind oder das Geschäft klar Liebhaberei mit niedrigem Umsatz bleibt. Für eine ernsthafte Berater-Nebentätigkeit mit B2B-Fokus rate ich davon ab.<br />
<br />
Das ist meine Sicht aus der Praxis und ersetzt keinen Steuerrat. Klären Sie das mit einer Steuerberatung, bevor Sie sich festlegen — die Wahl bindet Sie eine Weile.<br />
<br />
Wie ist Ihre Erfahrung? Wer hat mit oder ohne Kleinunternehmerregelung gestartet und es später bereut oder gut gefunden?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Berufshaftpflicht für Berater: was ich abgedeckt sehen will]]></title>
			<link>https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-98.html</link>
			<pubDate>Mon, 18 May 2026 19:21:14 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.schuebeler-consulting.de/member.php?action=profile&uid=2">Johann Jörgen Schübeler</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-98.html</guid>
			<description><![CDATA[Eine Frage, die mir am Anfang niemand sauber beantwortet hat: Was deckt eine Berufshaftpflicht für Berater eigentlich konkret ab und was nicht?<br />
<br />
Mein Pragmatismus, ausdrücklich ohne Rechtsberatung: Ich will drei Punkte schwarz auf weiß im Vertrag sehen, bevor ich unterschreibe.<br />
<ul class="mycode_list"><li>Vermögensschäden, auch jenseits von Personen- und Sachschäden. Beratung produziert in der Regel Vermögensschäden, also fehlerhafte Empfehlungen mit finanziellen Folgen. Eine reine Betriebshaftpflicht reicht dafür meistens nicht.<br />
</li>
<li>Tätigkeitsbereich. Wenn im Vertrag „IT-Beratung" steht und Sie machen Technische Dokumentation oder KI-Themen, kann der Versicherer im Schadensfall winken. Die Beschreibung muss zur Realität passen.<br />
</li>
<li>Auslandsschäden und Subunternehmer. Wer für Konzerne mit Standorten in der EU arbeitet, sollte Geltungsbereich und Mitversicherung von Freelancern prüfen.</li>
</ul>
<br />
Ich lese jeden Vertrag selbst durch, bevor ich abschließe. Bei Unsicherheit gehe ich zu einem unabhängigen Makler. Das ist meine persönliche Praxis und ersetzt keine Rechts- oder Versicherungsberatung.<br />
<br />
Wie handhaben Sie das? Haben Sie Berufshaftpflicht und Betriebshaftpflicht getrennt oder kombiniert? Und gab es bei Ihnen schon einmal einen Fall, in dem die Police gegriffen hat oder eben nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Frage, die mir am Anfang niemand sauber beantwortet hat: Was deckt eine Berufshaftpflicht für Berater eigentlich konkret ab und was nicht?<br />
<br />
Mein Pragmatismus, ausdrücklich ohne Rechtsberatung: Ich will drei Punkte schwarz auf weiß im Vertrag sehen, bevor ich unterschreibe.<br />
<ul class="mycode_list"><li>Vermögensschäden, auch jenseits von Personen- und Sachschäden. Beratung produziert in der Regel Vermögensschäden, also fehlerhafte Empfehlungen mit finanziellen Folgen. Eine reine Betriebshaftpflicht reicht dafür meistens nicht.<br />
</li>
<li>Tätigkeitsbereich. Wenn im Vertrag „IT-Beratung" steht und Sie machen Technische Dokumentation oder KI-Themen, kann der Versicherer im Schadensfall winken. Die Beschreibung muss zur Realität passen.<br />
</li>
<li>Auslandsschäden und Subunternehmer. Wer für Konzerne mit Standorten in der EU arbeitet, sollte Geltungsbereich und Mitversicherung von Freelancern prüfen.</li>
</ul>
<br />
Ich lese jeden Vertrag selbst durch, bevor ich abschließe. Bei Unsicherheit gehe ich zu einem unabhängigen Makler. Das ist meine persönliche Praxis und ersetzt keine Rechts- oder Versicherungsberatung.<br />
<br />
Wie handhaben Sie das? Haben Sie Berufshaftpflicht und Betriebshaftpflicht getrennt oder kombiniert? Und gab es bei Ihnen schon einmal einen Fall, in dem die Police gegriffen hat oder eben nicht?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nebentätigkeit und Hauptarbeitgeber: Wettbewerbsverbot ernst nehmen]]></title>
			<link>https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-83.html</link>
			<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 16:15:58 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.schuebeler-consulting.de/member.php?action=profile&uid=2">Johann Jörgen Schübeler</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-83.html</guid>
			<description><![CDATA[Ein Punkt, den ich in dieser Ecke des Forums noch vermisse: das Verhältnis zum Hauptarbeitgeber. Viele unterschätzen, was im Arbeitsvertrag steht.<br />
<br />
Drei Dinge prüfe ich für mich grundsätzlich, bevor ich eine bezahlte Nebentätigkeit annehme. Keine Rechtsberatung, nur meine Checkliste:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Anzeige- oder Genehmigungspflicht. In vielen Verträgen muss die Nebentätigkeit angezeigt werden, manche verlangen schriftliche Zustimmung. Stillschweigen kann arbeitsrechtlich teuer werden, im Extremfall bis zur Kündigung.<br />
</li>
<li>Wettbewerbsverbot. Wenn Sie tagsüber bei einem Maschinenbauer in der Technischen Redaktion sitzen und abends einen Wettbewerber beraten, ist das oft ein klarer Vertragsbruch. Auch wenn keine Klausel drinsteht, gibt es das gesetzliche Wettbewerbsverbot.<br />
</li>
<li>Nutzung von Arbeitsmitteln. Firmen-Laptop, Firmen-Mailadresse, Firmen-Software für die Nebentätigkeit zu nutzen ist nie eine gute Idee. Eigene Infrastruktur, eigene Lizenzen, eigene Domain.</li>
</ul>
<br />
Mein persönlicher Tipp: gehen Sie offensiv damit um. Ich habe noch nie erlebt, dass eine sauber angemeldete Beratungs-Nebentätigkeit in einem fachfremden Gebiet zu Problemen führt. Heimlichkeit erzeugt dagegen genau das Problem, das man vermeiden will.<br />
<br />
Klären Sie Details mit einem Arbeitsrechtler, das ist keine Rechtsberatung.<br />
<br />
Frage in die Runde: Wer von Ihnen hat die Nebentätigkeit offen mit dem Arbeitgeber besprochen — und wie ist das gelaufen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Punkt, den ich in dieser Ecke des Forums noch vermisse: das Verhältnis zum Hauptarbeitgeber. Viele unterschätzen, was im Arbeitsvertrag steht.<br />
<br />
Drei Dinge prüfe ich für mich grundsätzlich, bevor ich eine bezahlte Nebentätigkeit annehme. Keine Rechtsberatung, nur meine Checkliste:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Anzeige- oder Genehmigungspflicht. In vielen Verträgen muss die Nebentätigkeit angezeigt werden, manche verlangen schriftliche Zustimmung. Stillschweigen kann arbeitsrechtlich teuer werden, im Extremfall bis zur Kündigung.<br />
</li>
<li>Wettbewerbsverbot. Wenn Sie tagsüber bei einem Maschinenbauer in der Technischen Redaktion sitzen und abends einen Wettbewerber beraten, ist das oft ein klarer Vertragsbruch. Auch wenn keine Klausel drinsteht, gibt es das gesetzliche Wettbewerbsverbot.<br />
</li>
<li>Nutzung von Arbeitsmitteln. Firmen-Laptop, Firmen-Mailadresse, Firmen-Software für die Nebentätigkeit zu nutzen ist nie eine gute Idee. Eigene Infrastruktur, eigene Lizenzen, eigene Domain.</li>
</ul>
<br />
Mein persönlicher Tipp: gehen Sie offensiv damit um. Ich habe noch nie erlebt, dass eine sauber angemeldete Beratungs-Nebentätigkeit in einem fachfremden Gebiet zu Problemen führt. Heimlichkeit erzeugt dagegen genau das Problem, das man vermeiden will.<br />
<br />
Klären Sie Details mit einem Arbeitsrechtler, das ist keine Rechtsberatung.<br />
<br />
Frage in die Runde: Wer von Ihnen hat die Nebentätigkeit offen mit dem Arbeitgeber besprochen — und wie ist das gelaufen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nebentätigkeit anmelden — was ich vorher gerne gewusst hätte]]></title>
			<link>https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-32.html</link>
			<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 22:03:37 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.schuebeler-consulting.de/member.php?action=profile&uid=2">Johann Jörgen Schübeler</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-32.html</guid>
			<description><![CDATA[Vorab und ausdrücklich: Das hier ist Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen und Kollegen und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Für die konkrete eigene Situation bitte unbedingt einen Steuerberater und gegebenenfalls einen Anwalt einbinden.<br />
<br />
Was ich mit anderen geteilt sehe und für sinnvoll halte, bevor man nebenberuflich beratend tätig wird:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Arbeitsvertrag prüfen. Viele Verträge enthalten eine Genehmigungspflicht oder Wettbewerbsklauseln. Im Zweifel schriftlich beim Arbeitgeber anzeigen, statt es darauf ankommen zu lassen.<br />
</li>
<li>Mit dem Steuerberater klären, ob Sie als Freiberufler oder gewerblich eingestuft werden. Das hat Folgen für IHK-Pflicht, Gewerbesteuer und die Art der Gewinnermittlung.<br />
</li>
<li>Kleinunternehmerregelung mit Augenmaß. Praktisch zu Beginn, im B2B-Geschäft aber oft unnötig, weil die Kunden die Umsatzsteuer ohnehin als Vorsteuer ziehen.<br />
</li>
<li>Eine getrennte Bankverbindung von Anfang an. Das spart später viel Sortierarbeit und reduziert Diskussionsfläche bei Prüfungen.</li>
</ul>
<br />
Ein Punkt, den ich aus Gesprächen mit Kollegen mitnehme: Versicherungen wirklich anschauen. Wer beratend arbeitet, sollte eine Vermögensschaden-Haftpflicht prüfen, nicht nur Berufshaftpflicht „allgemein". Die Konditionen unterscheiden sich erheblich, je nachdem, ob Sie Empfehlungen geben oder operativ liefern.<br />
<br />
Welche Stolpersteine sind Ihnen am Anfang begegnet? Bitte ohne konkrete Beraterempfehlung — die Frage sollte jeder für sich beantworten.<br />
<br />
Hinweis: Dieser Beitrag ist Erfahrungsaustausch und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vorab und ausdrücklich: Das hier ist Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen und Kollegen und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Für die konkrete eigene Situation bitte unbedingt einen Steuerberater und gegebenenfalls einen Anwalt einbinden.<br />
<br />
Was ich mit anderen geteilt sehe und für sinnvoll halte, bevor man nebenberuflich beratend tätig wird:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Arbeitsvertrag prüfen. Viele Verträge enthalten eine Genehmigungspflicht oder Wettbewerbsklauseln. Im Zweifel schriftlich beim Arbeitgeber anzeigen, statt es darauf ankommen zu lassen.<br />
</li>
<li>Mit dem Steuerberater klären, ob Sie als Freiberufler oder gewerblich eingestuft werden. Das hat Folgen für IHK-Pflicht, Gewerbesteuer und die Art der Gewinnermittlung.<br />
</li>
<li>Kleinunternehmerregelung mit Augenmaß. Praktisch zu Beginn, im B2B-Geschäft aber oft unnötig, weil die Kunden die Umsatzsteuer ohnehin als Vorsteuer ziehen.<br />
</li>
<li>Eine getrennte Bankverbindung von Anfang an. Das spart später viel Sortierarbeit und reduziert Diskussionsfläche bei Prüfungen.</li>
</ul>
<br />
Ein Punkt, den ich aus Gesprächen mit Kollegen mitnehme: Versicherungen wirklich anschauen. Wer beratend arbeitet, sollte eine Vermögensschaden-Haftpflicht prüfen, nicht nur Berufshaftpflicht „allgemein". Die Konditionen unterscheiden sich erheblich, je nachdem, ob Sie Empfehlungen geben oder operativ liefern.<br />
<br />
Welche Stolpersteine sind Ihnen am Anfang begegnet? Bitte ohne konkrete Beraterempfehlung — die Frage sollte jeder für sich beantworten.<br />
<br />
Hinweis: Dieser Beitrag ist Erfahrungsaustausch und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verträge mit Kunden — schlanker Rahmen, klare Grenzen]]></title>
			<link>https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-12.html</link>
			<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 19:27:31 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.schuebeler-consulting.de/member.php?action=profile&uid=2">Johann Jörgen Schübeler</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.schuebeler-consulting.de/thread-12.html</guid>
			<description><![CDATA[Auch hier vorweg: Das ist Erfahrungsaustausch und ersetzt keine Rechtsberatung. Eigene Verträge bitte juristisch prüfen lassen, gerade beim Start.<br />
<br />
Aus meiner Praxis halte ich wenig von 20-seitigen Rahmenverträgen für kleine Beratungsmandate. Was ich in der Regel sinnvoll finde:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Eine schlanke Auftragsbestätigung oder ein Angebot mit Leistungsbeschreibung, Umfang, Zeitraum und Konditionen. Ein Satz pro Punkt reicht oft.<br />
</li>
<li>Eine NDA-Regelung, wenn der Kunde sensible Informationen teilen muss. Viele Mittelständler haben eigene Vorlagen — das geht meistens schneller als die eigene.<br />
</li>
<li>Eine Klausel zu Nutzungsrechten an Ergebnissen. Wem gehört das Konzept, das ich schreibe? Wer darf es weitergeben?<br />
</li>
<li>Eine Haftungsregelung, die zur Honorarhöhe passt. Wer für einen Beratungstag eine unbegrenzte Haftung übernimmt, hat das Risiko nicht verstanden.</li>
</ul>
<br />
Was ich mir abgewöhnt habe: Verträge mit dem Kunden zu „verhandeln", bevor ich verstehe, was er eigentlich braucht. Sobald die Aufgabe klar ist, sortieren sich die meisten Vertragsfragen von selbst. Wenn nicht, passt das Mandat oft ohnehin nicht.<br />
<br />
Noch ein praktischer Punkt: Schreiben Sie Annahmen und Mitwirkungspflichten des Kunden auf. „Der Kunde stellt einen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis bereit" hat mir mehr Ärger erspart als jede Klausel zur Vertragsstrafe.<br />
<br />
Wie halten Sie das bei kleinen Mandaten — eigener Vertrag, Kundenvorlage, oder bewusst schlank?<br />
<br />
Hinweis: Dieser Beitrag ist Erfahrungsaustausch und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch hier vorweg: Das ist Erfahrungsaustausch und ersetzt keine Rechtsberatung. Eigene Verträge bitte juristisch prüfen lassen, gerade beim Start.<br />
<br />
Aus meiner Praxis halte ich wenig von 20-seitigen Rahmenverträgen für kleine Beratungsmandate. Was ich in der Regel sinnvoll finde:<br />
<ul class="mycode_list"><li>Eine schlanke Auftragsbestätigung oder ein Angebot mit Leistungsbeschreibung, Umfang, Zeitraum und Konditionen. Ein Satz pro Punkt reicht oft.<br />
</li>
<li>Eine NDA-Regelung, wenn der Kunde sensible Informationen teilen muss. Viele Mittelständler haben eigene Vorlagen — das geht meistens schneller als die eigene.<br />
</li>
<li>Eine Klausel zu Nutzungsrechten an Ergebnissen. Wem gehört das Konzept, das ich schreibe? Wer darf es weitergeben?<br />
</li>
<li>Eine Haftungsregelung, die zur Honorarhöhe passt. Wer für einen Beratungstag eine unbegrenzte Haftung übernimmt, hat das Risiko nicht verstanden.</li>
</ul>
<br />
Was ich mir abgewöhnt habe: Verträge mit dem Kunden zu „verhandeln", bevor ich verstehe, was er eigentlich braucht. Sobald die Aufgabe klar ist, sortieren sich die meisten Vertragsfragen von selbst. Wenn nicht, passt das Mandat oft ohnehin nicht.<br />
<br />
Noch ein praktischer Punkt: Schreiben Sie Annahmen und Mitwirkungspflichten des Kunden auf. „Der Kunde stellt einen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis bereit" hat mir mehr Ärger erspart als jede Klausel zur Vertragsstrafe.<br />
<br />
Wie halten Sie das bei kleinen Mandaten — eigener Vertrag, Kundenvorlage, oder bewusst schlank?<br />
<br />
Hinweis: Dieser Beitrag ist Erfahrungsaustausch und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.]]></content:encoded>
		</item>
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