28.04.2026, 11:07
Eine Übergabe beginnt nicht zwei Wochen vor dem letzten Arbeitstag. Sie beginnt an dem Tag, an dem jemand eine Aufgabe das erste Mal allein macht.
Mein Vorschlag aus der Praxis: ein stilles Übergabe-Tagebuch pro Schlüsselrolle. Drei Spalten reichen.
Das Ergebnis ist eine ehrliche Karte der Entscheidungswege. Wer die letzten 12 Monate dieser Karte liest, kennt die Rolle besser als jede Stellenbeschreibung.
Ich habe in eigenen Mandaten erlebt, dass solche Tagebücher nach drei Monaten freiwillig weitergeführt werden. Warum? Weil die Schreibenden selbst merken, dass sie ihre eigene Arbeit endlich verstehen.
Einmal pro Quartal lesen Sie als Führungskraft 20 Minuten quer. Sie sehen sofort, wo ein Kopfmonopol entsteht, wo ein Prozess fehlt und wo eine Schulung sinnvoll wäre.
Meine Frage an Sie: Wer in Ihrem Team führt heute schon so etwas, ohne dass es jemand verlangt hat? Genau diese Person ist meist auch Ihr stillster Wissensträger.
Mein Vorschlag aus der Praxis: ein stilles Übergabe-Tagebuch pro Schlüsselrolle. Drei Spalten reichen.
- Was habe ich heute entschieden, und warum?
- Wen oder was musste ich fragen, damit es funktioniert?
- Was würde ein Nachfolger ohne diese Notiz nie verstehen?
Das Ergebnis ist eine ehrliche Karte der Entscheidungswege. Wer die letzten 12 Monate dieser Karte liest, kennt die Rolle besser als jede Stellenbeschreibung.
Ich habe in eigenen Mandaten erlebt, dass solche Tagebücher nach drei Monaten freiwillig weitergeführt werden. Warum? Weil die Schreibenden selbst merken, dass sie ihre eigene Arbeit endlich verstehen.
Einmal pro Quartal lesen Sie als Führungskraft 20 Minuten quer. Sie sehen sofort, wo ein Kopfmonopol entsteht, wo ein Prozess fehlt und wo eine Schulung sinnvoll wäre.
Meine Frage an Sie: Wer in Ihrem Team führt heute schon so etwas, ohne dass es jemand verlangt hat? Genau diese Person ist meist auch Ihr stillster Wissensträger.