19.01.2026, 14:19
Eine Erwartung, die mir bei jedem CCMS-Projekt begegnet: "Dann brauchen wir den InDesign-Kollegen ja nicht mehr." Vorsicht.
Das CCMS kann sehr viel. Strukturierte Inhalte rein, automatisches Layout raus, in beliebigen Sprachen, mit Stücklisten, Index, Inhaltsverzeichnis und allem Drum und Dran. Was es schlecht kann: ein Cover gestalten, das verkauft. Eine Schaltbild-Doppelseite, die für den Servicetechniker auf einen Blick lesbar ist. Marketingsensible Produktblätter mit gewollter Typografie.
Ich fahre meistens ein zweigleisiges Modell. Die Pflicht-Dokumentation (Betriebsanleitung, Servicehandbuch, Konformitätsunterlagen) läuft komplett automatisiert aus dem CCMS, mit einem festen Layout-Template, das ein Layouter EINMAL sauber baut. Danach fasst ihn niemand mehr an, außer es ändert sich das Corporate Design.
Alles, was redaktionell-gestalterisch ist (Imagebroschüre, Quick-Start mit Hero-Bild), bleibt im klassischen Tool. Dafür ist es gebaut.
Wer versucht, alles ins CCMS zu pressen, bekommt entweder ein hässliches Marketing oder eine überkonfigurierte Layout-Engine, die niemand mehr wartet. Nach 2 Jahren stellen Sie das auf den Prüfstand.
Wie haben Sie die Grenze gezogen — was läuft bei Ihnen automatisiert, was bleibt manuell?
Das CCMS kann sehr viel. Strukturierte Inhalte rein, automatisches Layout raus, in beliebigen Sprachen, mit Stücklisten, Index, Inhaltsverzeichnis und allem Drum und Dran. Was es schlecht kann: ein Cover gestalten, das verkauft. Eine Schaltbild-Doppelseite, die für den Servicetechniker auf einen Blick lesbar ist. Marketingsensible Produktblätter mit gewollter Typografie.
Ich fahre meistens ein zweigleisiges Modell. Die Pflicht-Dokumentation (Betriebsanleitung, Servicehandbuch, Konformitätsunterlagen) läuft komplett automatisiert aus dem CCMS, mit einem festen Layout-Template, das ein Layouter EINMAL sauber baut. Danach fasst ihn niemand mehr an, außer es ändert sich das Corporate Design.
Alles, was redaktionell-gestalterisch ist (Imagebroschüre, Quick-Start mit Hero-Bild), bleibt im klassischen Tool. Dafür ist es gebaut.
Wer versucht, alles ins CCMS zu pressen, bekommt entweder ein hässliches Marketing oder eine überkonfigurierte Layout-Engine, die niemand mehr wartet. Nach 2 Jahren stellen Sie das auf den Prüfstand.
Wie haben Sie die Grenze gezogen — was läuft bei Ihnen automatisiert, was bleibt manuell?