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Normale Version: Was sich bei CCMS-Migrationen wirklich bewährt hat
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Aus den letzten Migrationsprojekten, an denen ich beteiligt war, lassen sich ein paar Muster destillieren. Ich nenne keine Mandanten und keine Branchen. Das Muster ist robust genug, dass es auch ohne Etikett funktioniert.

Mit dem Engpass starten. Wer mit der Migration der schönsten Produktlinie anfängt, weil die am übersichtlichsten ist, lernt nichts. Starten Sie dort, wo der Schmerz am größten ist. Die Lernkurve ist steiler und die Akzeptanz im Team wächst, weil sichtbar etwas besser wird.

Altdaten sind selten so gut wie behauptet. Wenn jemand sagt, die Word-Vorlagen seien sauber und konsistent, ist das fast nie wahr. Planen Sie 20–30 % der Projektzeit für Bereinigung ein. Wer das spart, schiebt das Problem ins neue System und wundert sich, warum es dort noch teurer wird. Shit in, shit out.

Pilot vor Rollout, immer. Eine Produktlinie, ein Standort, ein Sprachpaar. 6–12 Wochen. Erst dann breit ausrollen. Wer das überspringt, weil die Geschäftsleitung Druck macht, zahlt das doppelt zurück.

Mitarbeitende einbinden, statt sie nur zu informieren. Das ist Risikomanagement, kein Kuschelkurs. Ein CCMS, das das Team ablehnt, hat in spätestens 18 Monaten ein Schattensystem neben sich. Dann sind Sie wieder am Anfang, nur mit höheren Wartungskosten.

Welche Muster sehen Sie in Ihren Projekten? Was würden Sie ergänzen oder widersprechen?
Nachtrag, weil ich es heute früh wieder gesehen habe: Eine Migration ist ein Prozess- und Organisationsprojekt mit IT-Beteiligung. Wer sie als reines IT-Projekt aufsetzt und in die IT-Abteilung schiebt, hat schon verloren. Diese Reihenfolge entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.